Modell #2
Modell #2

Modell #2 » Paris

Charles-Edouard Jeanneret kam 1917 nach Paris. Drei Jahre später nahm er den Künstlernamen »Le Corbusier« an. Es war die der perfekte Moment: Paris wurde zu dieser Zeit das internationale Zentrum einer kulturellen Bewegung, die den Übergang in die Moderne vollzog. Eine Strömung, die sich sowohl in Le Corbusiers Malerei als auch in seiner Architektur wiederspiegelt. Erkennbar ist dies in der Betonung elementarer geometrischer Formen, von »Raum, Licht und Ordnung«, wie er es ausdrückte.

Le Corbusier Modell #2 Detailansicht
Le Corbusier Modell #2 Detailansicht

Obwohl er heute gemeinsam mit Kollegen wie Mies van der Rohe oder Walter Gropius als Pionier der modernen Architektur gilt, übertrug Le Corbusier seine Formentheorie auch auf die dekorativen Künste. 1929 präsentierte er gemeinsam mit seinem Cousin Pierre Jeanneret und der Designerin Charlotte Perriand beim Herbstsalon in Paris Le Grand Confort. Unter den gezeigten Stücken waren seine legendären Möbel in der damals einzigartigen Kombination aus Stahl, Leder und Haut.

Zifferblatt aus Metall

Das Ziselieren des Zifferblattes
Das Ziselieren des Zifferblattes
Die zweite limitierte Uhrenedition von Girard Perregaux umfasst Modelle, die an Le Corbusiers Beitrag im Bereich dekorativer Kunst erinnern, in dem er sich auf die Wirkung von Material konzentrierte. Zum Beispiel die Kombination eines Stahlgerüsts mit Kuhhaut wie in der Chaiselongue von Le Corbusier. Das handgravierte Zifferblatt zitiert seine Anwendung von Licht sowie sein System Modulor, ein architektonisches Proportionsschema, das auf den menschlichen Maßen und dem Goldenen Schnitt basiert.

Die nächste Seite zeigt das dritte Uhrenmodell der Trilogie.