Der BenQ PD3200Q-Monitor ist ein professionelles Display für Grafiker, Architekten und 3D-Artists.

In einem ausführlichen Test nimmt der Produktdesigner, 3D-Artist und Video Editor Arthur Homa den Monitor unter die Lupe.

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KEY FACTS:

  • 81,28 cm / 32‘‘
  • WQHD-Auflösung
  • CAD/CAM Mode
  • VA-Panel
  • 100% sRGB, 100% Rec. 709
  • KVM-Switch
  • Hotkey Puck

Der Monitor von BenQ bietet durch seine Features viele Einsatzmöglichkeiten, wie CAD-Anwendungen, Videobearbeitung oder die Erstellung von Layouts. Der Bildschirm arbeitet mit einer nativen Auflösung von 2560 x 1440 Pixel im Verhältnis von 16:9, was einer 2K-WQHD-Auflösung entspricht.

2K passt prima in meinen Workflow, denn für meine Fotobearbeitung habe ich so genügend Platz für Werkzeuge und gleichzeitige Vorschauen auf dem Bildschirm. Dasselbe gilt für die Bearbeitung von Videos, weil auch hier gerne mehrere Fenster einen gewissen Platz einnehmen. 32 Zoll ist für mich bei der Auflösung ein guter Mittelweg, gerade beim Arbeiten mit verschiedenen Programmen unterschiedlicher Interfacegrößen. Bei einem Multimonitorsystem ist eine besonders fähige Grafikkarte nötig, weswegen ich mich für 2K entschieden habe. Die Bearbeitung bleibt flüssig und ergänzt sich ideal mit meinen anderen Monitoren.

Nicht zu vernachlässigen und wirklich toll finde ich die Ergonomie-Features. Als Produktdesigner sitze ich viel vor dem Monitor und Ermüdungserscheinungen der Augen gehören fast zum Alltag. Der neue BenQ bietet eine Eye-Care-Technologie, die diesen Ermüdungserscheinungen durch den einstellbaren Low Blue Light-Modus vorbeugt und ein flimmerfreies Seherlebnis ermöglicht. Meiner Erfahrung nach wird dieser gesundheitliche Aspekt von anderen Herstellern häufig noch immer unbeachtet gelassen. Für mich als Produktdesigner gehört das Feature allerdings inzwischen zu einem Must-have, das die tägliche Arbeit angenehmer macht. Der Bildschirm lässt sich außerdem zur Seite um jeweils 45 Grad schwenken und minus 5 bis 20 Grad neigen. Ich kann ihn auch um 90 Grad in eine Pivot-Position bringen, immer so, wie es für mich und meine Arbeit gerade am besten passt.

Lieferumfang und Anschlüsse des BenQ

Im Lieferumfang ist neben den notwendigen Kabeln ein Hotkey Puck vorhanden, mit dem der Monitor durch das kabelangebundene Gerät aus der Ferne bedient werden kann. So habe ich die Möglichkeit, problemlos zwischen den Farbprofilen zu wechseln oder ganzheitlich bequem den Monitor durch das OSD-Menü zu führen. Die Tasten lassen sich auch selbst definieren, was mir einen zusätzlichen Nutzen und Arbeitserleichterung verschafft.

Der Bildschirm hat zahlreiche Anschlussmöglichkeiten u.a. 1x DisplayPort, 1x mini-DisplayPort, HDMI 1.4, DVI-D sowie die 3,5mm Line-In-Buchse für die Audioausgabe über die integrierten 2-x-5-Watt-Lautsprecher. Zudem können über die 4 USB-3.0-Anschlüsse weitere Geräte angeschlossen werden.

Gut gelöst finde ich auch den SD-Karten-Slot seitlich neben den USB-Steckplätzen, der die Inhalte an einen angeschlossenen Rechner weiterreicht. Eigentlich eine Kleinigkeit, aber es ist schon sehr angenehm, mal eben die SD-Karte auszulesen. Mit dem integrierten KVM-Switch-System lassen sich außerdem zwei PC-Systeme mit nur einer Tastatur und Maus steuern. Dieses Extra erleichtert mir auch hier die Arbeit, denn ich spare mir einen extra Monitor für die Render-Workstation, wo ab und zu doch ein paar Einstellungen für den Rendervorgang nötig sind.

Bedienbarkeit des Monitors

Mit dem OSD-Menü habe ich vielseitige Möglichkeiten, den Monitor meinen eigenen Bedürfnissen anzupassen. Hier kann ich z.B. die kapazitiven Tasten an der Vorderseite nutzen oder ich verwende den genannten Hotkey Puck. Das Menü selbst bietet mir die grundlegenden Optionen, beispielsweise kann ich die Farbprofile, die Eingangsquelle oder die Helligkeit nach meinem Bedarf einstellen. Für Anwender mit spezifischen Anforderungen sind weitere Einstellungen individuell anpassbar.

Windowsanwendern ab Windows 7 steht die Software „Display Pilot“ zur Verfügung. Diese Software ermöglicht es mir als Anwender, die Einstellungen des Monitors bequem aus dem Programm zu konfigurieren. „Display Pilot“ ist eine echte Bereicherung, die ich bei meiner täglichen Arbeit nicht mehr missen möchte. Eine schnelle Partitionierung der Desktopfläche in mehrere Teile oder softwareseitige Farbprofileinstellungen kann ich sehr zeitsparend und bequem nach meinen Vorlieben und Vorstellungen vornehmen.

Weitere Features des BenQ PD3200Q

Der Monitor ist auf kreative Arbeitsprozesse ausgerichtet, bei denen natürlich je nach Auftrag und Umsetzung unterschiedliche Anforderungen entstehen. Für meinen Workflow bieten mir besonders die verschiedenen Farb-Modi eine hohe Flexibilität, da sie sehr unterschiedliche Einsatzbereiche abdecken. Das Arbeiten an Fotos mit tiefen Dunkelbereichen, also z.B. Schatten, wird durch den Animation-Modus mit einem hohen Dynamikumfang erleichtert. Die Bearbeitung ist sehr effektiv, weil die Sichtbarkeit der Details absolut gleichbleibend ist und nichts verloren geht.

Wenn ich an 3D-Modellen arbeite, ist die Pixelgenauigkeit entscheidend. Bei der Stoffsimulation kommt es oft vor, dass einige Vertexpunkte oder Kanten in großen Mengen ausgewählt werden müssen. Dafür kann ich beim PD3200Q den CAD/ CAM-Modus nutzen. Der erhöhte Kontrast hilft mir bei der Auswahl ungemein. Mithilfe des DualView-Modus kann ich mir auch zwei verschiedene Darstellungsprofile nebeneinander anzeigen lassen. So habe ich z.B. die Rendervorschau links direkt in den geforderten Farben und rechts die bearbeitbare 3D-Szene. Das bietet mir einen absoluten Mehrwert und ist sehr komfortabel, wenn ich beispielsweise schnelle Änderungen im 3D-Tool habe und die Szenen prüfen möchte.

Farbwiedergabe / Kalibrierung

Eine weitere Besonderheit des Monitors sind die vorkalibrierten Farbprofile. Der Rec. 709 sowie der sRGB-Farbraum werden laut Hersteller zu 100% wiedergegeben. Nachgemessen kommen die Werte den Angaben sehr nahe. Ich habe hierzu die Erfahrung gemacht, dass ich mich nach dem Aufbau des PD3200Q direkt auf meine Projekte konzentrieren konnte, ohne weitere Kalibrierungen vornehmen zu müssen. Wer eine Änderung allerdings für nötig hält, kann die Hardware-Kalibrierung relativ intuitiv selbst umsetzen.

Fazit zum neuen Monitor von BenQ

Mein Ergebnis für den BenQ PD3200Q nach ausgiebiger Testphase heißt: „Sehr gut“. Mich überzeugen die exakte Farbwiedergabe bei der Größe wie auch das ergonomische Design. Der Monitor ist für mich der perfekte Begleiter meiner täglichen Arbeit. Seine Funktionen lassen sich den unterschiedlichen Disziplinen verschiedener täglicher Arbeitsschritte und –prozesse schnell anpassen, so dass mir der Bildschirm durch seine Features einen klaren Mehrwert in meinem Arbeitsumfeld als Produktdesigner und 3D-Artist bietet.

Mehr entdecken auf: studio.BenQ.com

 

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Fotos: BenQ
innocentluma.com, arthurhoma.eu