Die „Mädchen“ (und die „Jungs“, die gern mit Puppen spielten) wissen das: Barbie ist Barbie – und viel hat sich am (zu) schlanken Körper und Püppchengesicht nicht getan. Doch was Mattel jetzt auf den Markt bringt, hat (anatomisch gesehen) zum ersten Mal Hand und Fuß: Es wird Puppen geben, die vom „Barbie-Normalmaß“ abweichen. Aber seht selbst, wie sich Barbie über 57 Jahre „entwickelte“.

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Oberkörperfoto von „Curvy“ Barbie: Was man bei Mattel für „kurvig“ hält (Quelle: Times.com/Mattel)

Sind Barbie-Fans aus dem (Puppen-)Häuschen?

Man kann es nicht anders sagen: Diese Entscheidung ist eine Zäsur. Nichts ist mehr so wie früher. Zwar ist die Original-Barbie noch erhältlich. Aber es gibt neben einer kleineren („petite“) und einer größeren Barbie („tall“) auch eine nicht nur „curvy“ heißende, sondern in Ansätzen auch „kurvig“ zu nennende Barbie-Puppe. Angesichts der eher marginalen Änderungen der letzten 57 Jahre (Make up, Lächeln, Haarfarbe) hat man den Eindruck, dass man in der Chefetage von Mattel fast in der Gegenwart angekommen ist. Ob eingefleischte Barbie-Fans da auch aus dem (Puppen-)Häuschen sind, bleibt allerdings abzuwarten.

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Barbies „Original“ und „Curvy“: für Barbie-Proportionen ein Quantensprung und Unterschied von 2000 Kalorien pro Tag (Quelle: Mattel)

Die TIME-Titelgeschichte zum Thema sowie den 37-Sekunden-Film aus 57 Jahren Barbie findet ihr hier:

http://time.com/barbie-new-body-cover-story/

https://www.youtube.com/watch?v=CF9-xsfMQMw