TYPO Labs 2018 – unter dem Motto »How far can we go?«

Vom 12.-14. April 2018 finden unter dem Motto »How far can we go?« die dritten TYPO Labs statt. Sie wollen alle Facetten zeitgenössischer Font-Entwicklung abdecken: OpenType Variation, CJK-Deployment sowie typographischen Herausforderungen in den Bereichen VR und AR u.v.m.

Die ersten TYPO Labs widmeten sich den neuen Entwicklungen bei der Erstellung von Schriften, Techniken, Lösungen und dem Vergleich von Standards. Die zweite (ausverkaufte) TYPO Labs-Konferenz, die vom 25. Bis 27. Mai 2017 in Berlin stattfand, spürte unter dem Motto “Wanderlust” vor fast 300 internationalen Publishern und Entwicklern den großen Trends in der Font-Programmierung nach.

Auch wenn Technologie für den flexiblen Einsatz von Schriften auf einer rapide wachsenden Zahl von Ausgabe-Medien immer wichtiger wird, so führen auf den klassischen Typografie-Konferenzen Gespräche über Font-Technologie oftmals ein Schattendasein. Das Team der TYPO will das nach dem Dahinscheiden von Linotype’s ‘TypoTechnica’ ab 2007 entstandene Diskursvakuum füllen.

Tom Rickner (USA), Studio Director bei Monotype, hat seit fast drei Dekaden an der Schnittstelle von Computerwissenschaften und Typographie gearbeitet. Er schuf in den 90ern einige der ersten Multiple-Master-Schriften und TrueType-GX-Variation-Fonts. Als Chef- Typograph bei Apple verantwortete er die Produktion der ersten TrueType-Fonts im Jahr 1991.

John Hudson (UK) entwickelt seit 1997 Schriftenlösungen für mehrsprachiges Publishing. Der Mitbegründer von Tiro Typeworks Ltd., einer digitalen Foundry, ist Spezialist für custom-cut Latin- / Non-Latin-Schriftsippen für so prominente Kunden wie Adobe und Microsoft. Hudson schreibt über Font-Technologie und doziert an Hochschulen.

Rickner und Hudson blicken beide auf eine jahrzehntelange Karriere als Gestalter von digitalisierten Schriften zurück. Die Typo-Pioniere sprachen am Rande der TYPO Labs 2017 über Trends in den Themenbereichen Font-Formate, -Technologie. Aber sie verraten auch, welche Schriften sie mit auf eine einsame Insel nehmen würden.

Veranstaltungsort ist das Umweltforum in Berlin, eine über 100 Jahre alte, lichtdurchflutete Kirche nahe dem Alexanderplatz.
Noch gibt es Tickets zum Super-Early-Bird-Tarif: Profis zahlen 249 € (zzgl. MwSt) und Gruppen-Tickets ab drei Personen gibt es für je 233€ (zzgl. MwSt). Tickets für Studenten auf Anfrage.

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