Wenn die Idee da ist, aber die Schrift fehlt
Wer kennt es nicht: Das kreative Konzept steht, die Markenatmosphäre ist greifbar – doch die passende Schrift zu finden, kostet Stunden. Filter, Tags, Kategorien – und am Ende scrollt man noch immer ziellos durch tausende Optionen. Monotype, weltweit führend in den Bereichen Schrift und Technologie, hat genau für dieses Problem eine Lösung entwickelt.
Am 26. Februar 2026 stellte das Unternehmen AI Search vor: ein KI-gestütztes Suchtool, das die Schriftenrecherche grundlegend neu denkt.
Was AI Search anders macht
Suche in natürlicher Sprache statt starrer Filter
Statt sich durch Kategorien zu klicken, beschreiben Nutzerinnen und Nutzer ihre Ideen einfach in Textform – Stimmungen, Markenwerte, Einsatzbereiche, visuelle Konzepte. Die KI übersetzt diese sprachlichen Eingaben in kuratierte Schriftvorschläge aus der globalen Monotype-Bibliothek, die Schriften aus dem Monotype-Portfolio sowie von über 4.500 Foundry-Partnern weltweit umfasst.
„Die Suche nach der richtigen Schrift sollte sich nicht wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen anfühlen”, sagt Mike Matteo, Chief Typography Officer bei Monotype. „Mit AI Search haben wir ein System entwickelt, das versteht, wie Kreative denken – in Emotionen, Absichten und Bildern.”
Was das Tool konkret leistet
AI Search bietet KI-basierte, kuratierte Schriftempfehlungen aus der gesamten globalen Monotype-Bibliothek, sofortige Vorschauen zur schnellen Bewertung, verständliche Erklärungen zur Eignung einer Schrift sowie verfügbarkeitsgeprüfte Ergebnisse. Damit fungiert das Tool als eine Art virtueller Typografieberater, der kreative Briefings direkt in konkrete Empfehlungen übersetzt – ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen.
„Unsere Suche geht über Genres und Schlagworte hinaus”, erklärt Terrance Weinzierl, Executive Creative Director bei Monotype. „Designer können nach Stimmungen und Emotionen suchen und bleiben im kreativen Flow. Vage Ideen werden so zu präzisen Entscheidungen.”
Warum das für Kreative relevant ist
Typografie ist kein Nebenschauplatz: Eine Monotype-Studie zeigt, dass optimierte Workflows bis zu 35 Prozent der Arbeitszeit einsparen können. Gleichzeitig berichten 62 Prozent der Unternehmen, die KI und Automatisierung einsetzen, von gesteigerter Effizienz und Kreativität. Und: 82 Prozent der Kreativen zählen Typografie zu den drei wichtigsten Entscheidungsfaktoren – 85 Prozent halten die Wahl einer unverwechselbaren Schrift für entscheidend bei der Markenidentität.
AI Search in der Praxis: Ein Künstlerbuch als Beispiel
Dass das Tool mehr als Theorie ist, zeigt die Arbeit des Künstlers Max Trutt. Er nutzte AI Search für ein „Livre d’artiste” – ein Projekt, das Text mit Acrylillustrationen verbindet. Statt technischer Filter beschrieb er seine Ideen in eigenen Worten und fand so zwei passende Schriften: FF Bokka™, die Verspieltheit mit historischer Resonanz verbindet, sowie Brother 1816, eine klare, zurückhaltende Schrift für die reine Textseite.
„Ich konnte meine künstlerische Intuition direkt in Sprache übersetzen”, sagt Trutt. „AI Search half mir, meiner Idee eine stimmige typografische Form zu geben.”
Das Projekt mündete in eine 14-teilige Werkserie und ein kommendes, limitiertes Künstlerbuch mit dem Titel „Look, No Humans (Animal’s March)” – entstanden in Zusammenarbeit mit Peter Trudolubovs.
Verfügbarkeit
AI Search ist ab sofort auf MyFonts (USA und Großbritannien) sowie auf Monotype Fonts verfügbar – in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch.
© Max Trutt | Bild aus Max Trutts Künstlerbuchprojekt „Look, No Humans (Animal’s March)“. Die digitale und typografische Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit Peter Trudolubovs. Abgebildet ist FF Bokka™, eine Schrift, die Verspieltheit mit historischer Resonanz verbindet, kombiniert mit seinen Bildern, sowie die klarere, zurückhaltende Brother 1816 für die reine Textseite des Buches.
© Max Trutt | Bild aus Max Trutts Künstlerbuchprojekt „Look, No Humans (Animal’s March)“. Die digitale und typografische Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit Peter Trudolubovs. Abgebildet ist FF Bokka™, eine Schrift, die Verspieltheit mit historischer Resonanz verbindet, kombiniert mit seinen Bildern, sowie die klarere, zurückhaltende Brother 1816 für die reine Textseite des Buches.
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© Max Trutt | Bild aus Max Trutts Künstlerbuchprojekt „Look, No Humans (Animal’s March)“. Die digitale und typografische Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit Peter Trudolubovs. Abgebildet ist FF Bokka™, eine Schrift, die Verspieltheit mit historischer Resonanz verbindet, kombiniert mit seinen Bildern, sowie die klarere, zurückhaltende Brother 1816 für die reine Textseite des Buches.
© Max Trutt | Bild aus Max Trutts Künstlerbuchprojekt „Look, No Humans (Animal’s March)“. Die digitale und typografische Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit Peter Trudolubovs. Abgebildet ist FF Bokka™, eine Schrift, die Verspieltheit mit historischer Resonanz verbindet, kombiniert mit seinen Bildern, sowie die klarere, zurückhaltende Brother 1816 für die reine Textseite des Buches.
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