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Seit über 50 Jahren arbeitet er an der fulminanten Erneuerung der Malerei: Gerhard Richter, geboren am 9. Februar 1932 in Dresden und seit 1983 ansässig in Köln. Das weit ausfächernde OEuvre des vielleicht bekanntesten Künstlers unserer Zeit fasziniert durch das Spannungsverhältnis von Figuration und Abstraktion, von Bedeutung und Banalität. Seit den späten 1970er-Jahren dominieren abstrakte Bilder das Werk. Die Ausstellung zeigt ganz neue, im Jahr 2016 entstandene Gemälde. Die Malereien in unterschiedlichen Formaten haben eine intensive, verdichtete Vielfarbigkeit. Die Materialität der Farbe und die Einbeziehung des Zufalls im Entstehungsprozess spielen wie so oft in Richters abstrakten Gemälden eine große Rolle. Teilweiser Kontrollverlust und Übermalungen stellen Fragen nach Bild und Abbild und der Beziehung zu gesellschaftlichen Themen. Parallel werden wegweisende Werke von Gerhard Richter aus der Sammlung des Museum Ludwig präsentiert.