Design-Leistungen kalkulieren
13. Okt 09 – 10:33
Thema: Werkzeuge und Helfer
Von Florian Hirschmann

Vor nunmehr einem Jahr haben wir bereits das Thema aufgegriffen, was Design-Leistungen kosten ( vom 27. September 2008) und wie man für sich selbst Planungssicherheit erlangen kann. Das Tool des BDG hat dabei deutliche Schwächen gezeigt, wie beispielsweise die Notwendigkeit, Mitglied sein zu müssen, um alle Funktionen nutzen zu können.
Nun habe ich von einem neuen Tool namens »iFee« erfahren und bin so überzeugt, sodass ich es heute vorstellen möchte. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Entwicklerbüro »Swiss Development«, entwickelte die Design- & Medienkommunikations-Agentur »Acioo« aus Bad Nauheim ein einfaches und übersichtliches Programm für alle Designer und Kreative, die spontan ein Angebot unterbreiten möchten oder einen Überblick über die marktüblichen Honorare benötigen.
Beim Schreiben von Angeboten ist dieses kleine Programm für den iPod Touch oder das iPhone eine echte Orientierungshilfe. Doch nicht nur die Kreativen profitieren von der umfangreichen Datenbank: Auftraggeber können sich ein besseren Überblick über ihr Budget machen und für sich selbst Planungssicherheit gewinnen.
Ein kleiner Einblick in »iFee« via Video:
Schwierigkeitsgrad, Nutzungsart, Nutzungsgebiet, Nutzungsdauer und Nutzungsumfang sind individuell einstellbar, der Benutzer kann eigene Projekte hinzufügen und mit notwendigen Rahmenbedingungen versehen. Das schlanke Programm mit standarisierten Ansichten und übersichtlicher Usability umfasst allerdings auch voreingestellt bereits über 200 unterschiedliche Designleistungen, die auch ohne Internetverbindung abgefragt werden können.
Die Software, die man frei »ich kalkuliere« übersetzen könnte, kostet derzeit 2,39 € und ist davon jeden Cent wert, wenn man bedenkt, dass häufig wegen Unsicherheiten viel zu geringe Preise am Markt verlangt werden. Vor allem freie Kreative sollten davon profitieren können, denn viel zu oft bleibt ein notwendiger Marktvergleich aufgrund geringer Zeit auf der Strecke.













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Mit diesem Tool seh ich aber das Problem, dass man ein iPhone habe muss…
Design-Leistungen kalkulieren: Design Bote Vor nunmehr einem Jahr haben wir bereits das Thema aufgegriffen, was.. http://bit.ly/LcsOj
Ein größeres Problem ist dass durch solche Tools allgemein der Überblick über das was man berechnet verloren geht. Jeder Unternehmer muss wissen warum er diesen oder jenen Betrag berechnet, ausgehend von den tatsächlichen Kosten die er hat. Das gibt dann auch die gewünschte Sicherheit bei der Kalkulation vor dem Kunden. Wie reagiert denn die Applikation auf die Frage wieviel man noch nachlassen kann? Ich befürchte eine gewisse Beliebigkeit. Müssen sich Designer bald vor Kunden rechtfertigen weil das Angebot 10% über iPhone liegt? In diesem Fall hoffe ich, dass die Kalkulation des Gestalters nicht mit dem Handy gemacht wurde und der Kunde freundlich erklärt bekommt wie sich das Angebot zusammensetzt und warum.
Maximilian Näther
http://www.ZOOM-designagency.com
Reading: "Design-Leistungen kalkulieren" (http://twitthis.com/ftasbh)
[...] im Oktober 2009 berichteten wir über iFee, einem Designkalkulator für iPhone, iPod oder iPad. Nun ist die zweite Version des [...]
Hallo,
in diesem Zusammenhang würde ich gerne auch auf den DESIGNFEECalculator für das iPhone hinweisen:
http://itunes.apple.com/de/app/designfee-honorar-kalkulator/id498932720?mt=8
Da es sich um eine andere Datenbank handelt, vielleicht eine gute Ergänzung zu iFee?! Außerdem können hier für jedes einzelne Angebot die Nutzungsrechte aktiviert oder deaktiviert werden … was geraden für kleine Kunden sinnvoll ist. Hat man ein Angebot erstellt, kann man dies auch gleich per E-Mail an den Kunden schicken. Dazu braucht man nur auf E-Mail drücken und schon werden alle wichtigen Daten des Angebots (Projektname, Stundensatz, Aufwandskalkulation und Nutzungsrechte) zusammen mit einem kurzen Anschreiben an euer Mailprogramm übergeben. Wer möchte, kann das Mail-Template nach eigenen Wünschen anpassen.
Wer seine Angebote sichern möchte, kann der Kalkulation Notizen hinzufügen und diese als eigenes Projekt abspeichern. Auch eine Synchronisatio mit Evernote ist möglich …
APP im APP: Die Basis jeder Kalkulation ist der eigene Stundensatz. Leider schätzen viele Kreative ihren Stundensatz viel zu niedrig ein. Schnell vergisst man Ausgaben, wie Miete, Telefon, Versicherungen, etc. Zudem wird die anrechenbare Zeit überschätzt. So werden oft die nicht berechenbaren Zeiten für Akquise, Fortbildungen, Krankheitstage etc. übersehen. Mit der kostenlosen In-App Stundensatz berechnen kann man rasch den eigenen Stundensatz überschlagen und auf dieser Grundlage die Angebote kalkulieren.
Weitere Infos designfeecalculator.com