Kunstwettbewerb von nutella
25. Jul 09 – 18:24
Thema: Design-Wettbewerbe
Von Florian Hirschmann

Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 ruft nutella Kunst- und Designstudenten auf, Labels unter dem Motto »nutella und Fußball« zu gestalten und bis zum 30. September 2009 einzureichen. Fünf Siegerentwürfe werden als »Sonderedition zur WM« auf den nutella Aktionsgläsern veröffentlicht und mit je 2.500 Euro prämiert. Die Aktion wird vom Museum für Angewandte Kunst Frankfurt begleitet.
Bei der gestalterischen Herangehensweise sind den Kreativen keine Grenzen gesetzt, lediglich die Maße des Labels müssen eingehalten werden und das nutella-Logo eingebunden sein. Unter allen Einreichungen werden vier Gewinner durch eine Jury – bestehend aus einer Frankfurter Werbe- und Designagentur, dem Museum für Angewandte Kunst Frankfurt sowie der Marketingdirektion nutella – bestimmt. Der fünfte Gewinner kann vom 15.10.-15.11. aus 30 Entwürfen auf der speziell angelegten Internetseite per Online-Voting gewählt werden.
Prof. Dr. Ulrich Schneider, Direktor Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, über den Wettbewerb: „Wir freuen uns, den nutella Kunstwettbewerb erneut mit unserer Expertise zu begleiten. Schon beim letzten Wettbewerb vor fünf Jahren haben wir gesehen, welche Strahlkraft diese Marke hat und mit welcher Leidenschaft sich sowohl Künstler in der Gestaltung als auch Konsumenten und Kunstinteressierte bei der Ausstellung mit nutella beschäftigen.“ Die „20+10“ besten Entwürfe werden im Frühjahr 2010 im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt ausgestellt.
Schon 2004/2005 hat nutella anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums eine Geburtstags-Edition mit fünf Siegerentwürfen herausgegeben. Die Aktion war ein voller Erfolg: Über 800 Entwürfe gingen bei der Jury ein, das Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt hat die 40 besten Entwürfe in einer Ausstellung gewürdigt.
Danke Silke für den Tipp!













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Nachgemeldet sei ein besonders kritischer Absatz in den AGB des Wettbewerbs, der mir beim ersten Durchlesen entgangen ist:
Nicht nur die Sieger, sondern alle Teilnehmer des Wettbewerbs sollen die Nutzungsrechte an ihren Einreichungen vollumfänglich an den Veranstalter abtreten.
Das ist natürlich inakzeptabel, denn ein solches Vorgehen ist in erster Linie doch als besonders preiswerte Möglichkeit zu sehen, an brauchbares Material zu gelangen.
Nicht, dass es Ferrero nötig hätte: Ein solch großer Konzern dürfte eigentlich nichts dagegen haben, verwendbare Arbeit auch entsprechend zu honorieren.
Bereits eingeschaltet hat sich inzwischen Fidius – Faire Designwettbewerbe e.V. – vielleicht ist auf diesem Wege etwas zu bewegen. Vorher jedenfalls sollte Jeder selbst darüber urteilen, ob er auch ohne angemessenes Honorar an diesem Wettbewerb teilnehmen möchte.
Ganz Ihrer Meinung, … Saxana Freie Malerin